Geldanlage: Whisky mit Traumrendite

Wie die Wirtschaftswoche gerade berichtete, ist Whisky als Anlagegut aktuell besonders gefragt. Die Finanzkrise führte bereits vor einigen Jahren dazu, dass Anleger sich nach Alternativen Anlagegütern umgesehen haben: Kunst, Oldtimer, Münzen etc. – und hier kommt auch Whisky ins Spiel.

Single Malts sind begehrt und haben offenbar sogar die höchsten Renditen. Ein Single Malt von Macallan, gebrannt 1929 und erst nach 60 Jahren Fasslagerung abgefüllt, wurde kürzlich für 1,4 Millionen Euro versteigert. Nur zwölf Flaschen wurden von dem Destillat abgefüllt, zwei davon wurden erst vor einem halben Jahr für jeweils knapp unter 1 Million Euro verkauft. Eine rasante Wertsteigerung.

Der interessierte Anleger fragt sich jedoch zurecht, ob die rasanten Wertsteigerungen nicht langsam stagnieren und ob es sich noch lohnt in Single Malts zu investieren. Wir können hier keine Hilfestellung geben. Sicher ist, ohne ein profundes Wissen über Whisky sollte man mit seinen Investments wohl eher vorsichtig sein. Die Gefahr, dass die erwarteten Wertsteigerungen ausbleiben ist hoch. Erfahrene Anleger tendieren ohnehin dazu, sich schon während eines Hypes nach Alternativen Anlagegütern umzusehen.

Wir sind eh der Meinung, dass man Whisky besser trinkt, als ihn in den Safe zu stellen. Ob ihr diese Meinung teilt oder euch auf dem Whiskyfest mit unseren Experten über eure Anlagestrategie austauschen wollt, bleibt jedoch gänzlich euch überlassen.

 

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