Whisky Tastings auf dem Köpenicker Whiskyfest.

Nur noch knapp zwei Monate, dann ist es wieder einmal soweit. Das Köpenicker Whiskyfest empfängt zahlreiche Genießer und Fans internationalen Whiskys. Fest zu unserem Programm gehören die Whisky Tastings, welche wir natürlich auch in diesem Jahr anbieten. Hier stellt sich jeweils einer usnerer Aussteller zu Verfügung, um in einem separaten Raum, mit zahlenden Teilnehmern, Whisky aus dem eigenen Sortiment vorzustellen und Hintergründe zu erklären. 

In den vergangenen Jahren erfreute sich dieses Format großer Beliebheit, schließlich kennen die Besucher es schon von anderen Whiskymessen und -veranstaltungen. Die Teilnahme an den Tastings ist kostenpflichtig, den Preis legt der jeweilige Aussteller fest und variiert natürlich mit Blick auf die zu verkostenden Spirituosen. Ein Raritäten-Tasting, in welchem vier Whisky einer japanischen Brennerei verkostet wurden, die es schon lange nicht mehr gibt, kostete einmal 100 EUR auf unserem Fest. 

In der Regel werden vier bis fünf Whisky verkostet. Inhaltlich sind die meisten Tastings für Einsteiger geeignet. Anmeldungen und Teilnahmegebühren nehmen die jeweiligen Aussteller direkt auf dem Whiskyfest an ihren Ständen entgegen. 

Ab 1. August werden wir hier auf der Website eine Übersicht aller angebotenen Tastings einstellen. 

Wir freuen uns schon jetzt über reges Interesse. 

 

Bildnachweis: Adobe Stock Nr. 230679759, Darii

Klimawandel und Whiskygenuss

Der Klimawandel ist in aller Munde. Leugnen lässt er sich nicht mehr, erst recht nicht, nach dem letzten und dem bevorstehenden Sommer. Das Erdklima erwärmt sich, Wasser wird knapper. Freunde der Genusskultur müssen aufgrund des Temperaturanstieges demnächst vielleicht tiefer in die Tasche greifen, schreibt Wetter.com.

Viele Konsumgüter, Dinge des täglichen Gebrauchs sind insbesondere durch die Wasserknappheit gefährdet bzw. deren Produktion wird teurer, was sich natürlich auf die Preise auswirkt.

Für Whiskyliebhaber bedeutet das konkret: weniger Wasser in den Flüssen, entlang derer sich die schottischen Brennereien angesiedelt haben, durch Dürreperioden bedingt auch weniger Gerste, führt zu zusätzlichen Produktionskosten. Diese werden auf den Verkaufspreis selbstverständlich umgelegt.

Gleiches gilt natürlich auch für die zahlreichen Brauereien, die hierzulande Bier produzieren. Warum soll es uns Whiskytrinkern allein so furchtbar gehen?

 

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Deutschlands erster Rye Whisky kommt aus dem Spreewald

Sommer 2015, drei Jungs aus der Spirituosenindustrie kaufen ein Whiskyfass in Schlepzig, in einer alten Whiskydestillerie inmitten des Biosphärenreservates Spreewald. Ein Fass? Ja, sie wollten etwas Neues machen oder zumindest etwas, dass sie noch nie gemacht haben. Der Betreiber der Destillierie sucht einen Nachfolger. Er hat sie gefunden. 

So beginnt die Geschichte unsereres Ausstellers "Spreewood Distillers" und die Geschichte des ersten Rye aus Deutschland. Aber lassen wir die drei doch selbst berichten...

Bildnachweis: Adobe Stock Nr. 125005850, Syda Productions

 

Künstliche Intelligenz erzeut Whisky.

Kürzlich berichtete das Magazin t3n von einem unserer langjährigen Aussteller beim Köpenicker Whiskyfest. Die schwedischen Brenner von Mackmyra scheint die jahrhundertealte Geschichte der Destillation von Whisky auf den Kopf zustellen.

Was Brennmeister und Blendmaster von Generation zu Generation weitergegeben und über viele Jahrhunderte perfektioniert haben, was in Fässern unterschiedlichster Gattung in vielen, vielen Jahren reift und durch Geografie, Wetter und sogar das Mikroklima im Warehouse erzeugt wird, nämlich ein charaktervoller, im besten Fall einzigartiger Geschmack, soll zukünftig durch KI erzeugt werden?

KI bzw. Künstliche Intelligenz ist ein Megathema und beherrscht den Fachaustausch unter Vertretern unterschiedlichster Industrien. Aber bei der Herstellung von Spirituosen? Gerade beim Whisky ist es doch eher so, dass man beim Öffnen der Flasche den Schotten in seinem Rock vor dem geistigen Auge hat, der aus dem alten Holzfass die Flasche abfüllt, welche man gerade in den Händen hält.

Mackmyra und der finnische Technologieanbieter Fourkind und Microsoft haben jetzt den ersten durch KI erzeugten Whisky vorgestellt. Ein Produkt, welches noch einzigartiger sein soll, als auf klassischem Wege produzierter Whisky. Laut Mackmyra ist die entwickelte KI offenbar in der Lage mehr als 70 Mio. verschiedene Rezepte zu generieren. Das erste verkaufsfertige Produkt soll im Herbst 2019 vorgestellt werden - vielleicht schon zum Köpenicker Whiskyfest?

Für Mackmyra steht jetzt schon fest, wenn sich die erzeugten Produkte am Markt durchsetzen, lässt sich so der wirklich komplexe Produktionsprozess deutlich verschlanken und somit Kosten sparen.

…und wenn man dem Computer einen Kilt umwirft, stimmt es vielleicht auch wieder mit der Whisky-Romantik. Wir freuen uns jedenfalls auf diese tolle Geschichte und werden die Jungs von Mackmyra dazu sicher noch einmal interviewen.

 

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Geldanlage: Whisky mit Traumrendite

Wie die Wirtschaftswoche gerade berichtete, ist Whisky als Anlagegut aktuell besonders gefragt. Die Finanzkrise führte bereits vor einigen Jahren dazu, dass Anleger sich nach Alternativen Anlagegütern umgesehen haben: Kunst, Oldtimer, Münzen etc. – und hier kommt auch Whisky ins Spiel.

Single Malts sind begehrt und haben offenbar sogar die höchsten Renditen. Ein Single Malt von Macallan, gebrannt 1929 und erst nach 60 Jahren Fasslagerung abgefüllt, wurde kürzlich für 1,4 Millionen Euro versteigert. Nur zwölf Flaschen wurden von dem Destillat abgefüllt, zwei davon wurden erst vor einem halben Jahr für jeweils knapp unter 1 Million Euro verkauft. Eine rasante Wertsteigerung.

Der interessierte Anleger fragt sich jedoch zurecht, ob die rasanten Wertsteigerungen nicht langsam stagnieren und ob es sich noch lohnt in Single Malts zu investieren. Wir können hier keine Hilfestellung geben. Sicher ist, ohne ein profundes Wissen über Whisky sollte man mit seinen Investments wohl eher vorsichtig sein. Die Gefahr, dass die erwarteten Wertsteigerungen ausbleiben ist hoch. Erfahrene Anleger tendieren ohnehin dazu, sich schon während eines Hypes nach Alternativen Anlagegütern umzusehen.

Wir sind eh der Meinung, dass man Whisky besser trinkt, als ihn in den Safe zu stellen. Ob ihr diese Meinung teilt oder euch auf dem Whiskyfest mit unseren Experten über eure Anlagestrategie austauschen wollt, bleibt jedoch gänzlich euch überlassen.

 

Bildnachweis: Adobe Stock, Nr. 208792429, 5ph

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