Exklusives Tasting mit Beam Suntory am Eröffnungstag

Whiskyfreunde aufgepasst. In diesem Jahr findet erstmals ein Tasting statt, welches nicht von einem unserer, auf dem Fest mit einem Stand befindlichen Aussteller, durchgeführt wird. Der weltweit tätige Spirituosenhersteller Beam Suntory bietet am ersten Festtag ein exklusives Tasting an.

Von Schottland nach Japan und zurück... 

...genauer in vier Gläsern, in welchen sich von der Brand Ambassadorin Tanja Bempreiksz, welche am Abend auch durchs Tasting führt, ausgewählte schottische und japanisch Whisky, teils mit Raritäten-Charakter befinden. 

Verkostet werden der Reihe folgende Whisky:

Hibiki Harmony

Für diesen preisgekrönten Blend werden zehn Mat- und drei Grain Whisky verwendet, die bis zu 20 Jahre in Fässern aus amerikanischer und japanischer Eiche sowie Sherry Fässern reifen. Mit blumigen Noten, japanischer Orange und Sandelholz, besticht der Blend mit einer gewissen Frucht und angenehmer Honigsüße. 

 

Auchentoshan 12 yo

Dieser 12-jährige Whisky lagert ach seiner dreifachen Destillierung sowohl in Ex-Bourbon, als auch in bebrauchten Sherryfässern. Schmackhafte Crème Brûlée mit sanften Zitrusfrüchten, so lässt sich sein Aroma beschreiben. Dieser Whisky ist weich und süß, mit einem Hauch Ingwer im Nachklang. 

Hakushu 18 yo

Wieder ein preisgekrönter Whisky aus Japan. Der Single Malt zeichnet sich durch einen fruchtigen Geschmack aus, den er unter anderem durch das besonders reine Wasser der japanischen Alpen erhält. Aromen von Orange, Birne, etwas Malz und eine leicht rauchige Note geben diesem Malt einen besonderen Charakter, etwas komplex aber doch erhaben. 

Laphroaig 25 yo

Zurück in Schottland rundet der 25 Jahre alte Premium Single Malt in Fassstärke das Tasting ab. Dieser Mal ist in europäischen Oloroso-Sherryfässern und Bourbon Fässern gereift. Eine anfängliche Sherry Süße gefolgt von einer intensiven Islay Torfnote, langanhaltend und kräftig. 

 

Gerade die beiden japanischen Whisky sind "schwer zu bekommende Raritäten", so Claudia Eichler, die Trade Marketing Managerin von Beam Suntory. Weitere Informationen zu diesem ***PREMIUM*** Tasting folgen in Kürze. 

Information zur Anmeldung zu diesem Tasting!!!

Da Beam Suntory nicht mit einem Stand auf dem Whiskyfest präsent ist, kann die Anmeldung nur unmittelbar vor Beginn des Tastings erfolgen. Das Tasting findet statt am:

Freitag, den 6. September 2019
um 18.30 Uhr
Duke Bar, Freiheit 15

Whisky Tastings auf dem Köpenicker Whiskyfest.

Nur noch knapp zwei Monate, dann ist es wieder einmal soweit. Das Köpenicker Whiskyfest empfängt zahlreiche Genießer und Fans internationalen Whiskys. Fest zu unserem Programm gehören die Whisky Tastings, welche wir natürlich auch in diesem Jahr anbieten. Hier stellt sich jeweils einer usnerer Aussteller zu Verfügung, um in einem separaten Raum, mit zahlenden Teilnehmern, Whisky aus dem eigenen Sortiment vorzustellen und Hintergründe zu erklären. 

In den vergangenen Jahren erfreute sich dieses Format großer Beliebheit, schließlich kennen die Besucher es schon von anderen Whiskymessen und -veranstaltungen. Die Teilnahme an den Tastings ist kostenpflichtig, den Preis legt der jeweilige Aussteller fest und variiert natürlich mit Blick auf die zu verkostenden Spirituosen. Ein Raritäten-Tasting, in welchem vier Whisky einer japanischen Brennerei verkostet wurden, die es schon lange nicht mehr gibt, kostete einmal 100 EUR auf unserem Fest. 

In der Regel werden vier bis fünf Whisky verkostet. Inhaltlich sind die meisten Tastings für Einsteiger geeignet. Anmeldungen und Teilnahmegebühren nehmen die jeweiligen Aussteller direkt auf dem Whiskyfest an ihren Ständen entgegen. 

Ab 1. August werden wir hier auf der Website eine Übersicht aller angebotenen Tastings einstellen. 

Wir freuen uns schon jetzt über reges Interesse. 

 

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Klimawandel und Whiskygenuss

Der Klimawandel ist in aller Munde. Leugnen lässt er sich nicht mehr, erst recht nicht, nach dem letzten und dem bevorstehenden Sommer. Das Erdklima erwärmt sich, Wasser wird knapper. Freunde der Genusskultur müssen aufgrund des Temperaturanstieges demnächst vielleicht tiefer in die Tasche greifen, schreibt Wetter.com.

Viele Konsumgüter, Dinge des täglichen Gebrauchs sind insbesondere durch die Wasserknappheit gefährdet bzw. deren Produktion wird teurer, was sich natürlich auf die Preise auswirkt.

Für Whiskyliebhaber bedeutet das konkret: weniger Wasser in den Flüssen, entlang derer sich die schottischen Brennereien angesiedelt haben, durch Dürreperioden bedingt auch weniger Gerste, führt zu zusätzlichen Produktionskosten. Diese werden auf den Verkaufspreis selbstverständlich umgelegt.

Gleiches gilt natürlich auch für die zahlreichen Brauereien, die hierzulande Bier produzieren. Warum soll es uns Whiskytrinkern allein so furchtbar gehen?

 

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Deutschlands erster Rye Whisky kommt aus dem Spreewald

Sommer 2015, drei Jungs aus der Spirituosenindustrie kaufen ein Whiskyfass in Schlepzig, in einer alten Whiskydestillerie inmitten des Biosphärenreservates Spreewald. Ein Fass? Ja, sie wollten etwas Neues machen oder zumindest etwas, dass sie noch nie gemacht haben. Der Betreiber der Destillierie sucht einen Nachfolger. Er hat sie gefunden. 

So beginnt die Geschichte unsereres Ausstellers "Spreewood Distillers" und die Geschichte des ersten Rye aus Deutschland. Aber lassen wir die drei doch selbst berichten...

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Künstliche Intelligenz erzeut Whisky.

Kürzlich berichtete das Magazin t3n von einem unserer langjährigen Aussteller beim Köpenicker Whiskyfest. Die schwedischen Brenner von Mackmyra scheint die jahrhundertealte Geschichte der Destillation von Whisky auf den Kopf zustellen.

Was Brennmeister und Blendmaster von Generation zu Generation weitergegeben und über viele Jahrhunderte perfektioniert haben, was in Fässern unterschiedlichster Gattung in vielen, vielen Jahren reift und durch Geografie, Wetter und sogar das Mikroklima im Warehouse erzeugt wird, nämlich ein charaktervoller, im besten Fall einzigartiger Geschmack, soll zukünftig durch KI erzeugt werden?

KI bzw. Künstliche Intelligenz ist ein Megathema und beherrscht den Fachaustausch unter Vertretern unterschiedlichster Industrien. Aber bei der Herstellung von Spirituosen? Gerade beim Whisky ist es doch eher so, dass man beim Öffnen der Flasche den Schotten in seinem Rock vor dem geistigen Auge hat, der aus dem alten Holzfass die Flasche abfüllt, welche man gerade in den Händen hält.

Mackmyra und der finnische Technologieanbieter Fourkind und Microsoft haben jetzt den ersten durch KI erzeugten Whisky vorgestellt. Ein Produkt, welches noch einzigartiger sein soll, als auf klassischem Wege produzierter Whisky. Laut Mackmyra ist die entwickelte KI offenbar in der Lage mehr als 70 Mio. verschiedene Rezepte zu generieren. Das erste verkaufsfertige Produkt soll im Herbst 2019 vorgestellt werden - vielleicht schon zum Köpenicker Whiskyfest?

Für Mackmyra steht jetzt schon fest, wenn sich die erzeugten Produkte am Markt durchsetzen, lässt sich so der wirklich komplexe Produktionsprozess deutlich verschlanken und somit Kosten sparen.

…und wenn man dem Computer einen Kilt umwirft, stimmt es vielleicht auch wieder mit der Whisky-Romantik. Wir freuen uns jedenfalls auf diese tolle Geschichte und werden die Jungs von Mackmyra dazu sicher noch einmal interviewen.

 

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